Kochen, garen oder was?
Blaukochen: Es heißt zwar “blaukochen”, aber eigentlich werden Forellen, Saiblinge, Felchen, junge Hechte oder Karpfen - alles Fische,
die von einer klaren Schleimschicht umbgeben sind - bei geringer Temperatur pochiert. Die Schleimschicht ermöglicht eine Blaufärbung,
die durch einen kräftigen Schuß Essig im Sud noch verstärkt wird.
Schonend Dämpfen:  Fischfilets sowie ganze Fische können auf dieser Weise zubereitet werden. Das Dämpfen ist die sanfteste aller
Zubereitungsarten: Das Fischfleisch zerkocht nicht und laugt nicht aus, der Eigengeschmack der Fische bleibt erhalten.
In der Pfanne braten:  Bei der klassischen Zubereitung nach “Müllerinart” sorgt ein hauchdünner Mehlmantel dafür, dass der Fisch saftig
bleibt und eine zarte Kruste bekommt. Sehr gut eignen sich für diese Zubereitungsart neben Recken vor allem Forellen, Seezungen und
Schollen. Aber auch Merlane schmecken auf diese Weise gegart, köstlich.
Im Backofen garen:  Ein ganzer, im Rohr gebratener Fisch ist ein Hochgenuß. Bei der Zubereitung braucht er allerdings seine Zeit, nicht
zuletzt wegen seines Gewichts. Im Zeitalter der “schnellen Küche” und der Singlehaushalte kommt diese Zubereitungsart deswegen viel zu
kurz. Wichtig für ein saftiges Bratergebnis sind niedrigen Temperaturen!
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